Im Herbst sollen die Pläne dann ins Stadt- und Kreisparlament kommen, sagte der Leiter der Kreisklinken Christian Keller gegenüber dem "Darmstädter Echo". Der Wunschtermin 1. Januar 2015 werde wohl nicht mehr klappen.
Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg sind nach Aussagen von Keller der letzte Klinik-Eigenbetrieb in Hessen. "In Zukunft – mit dem Klinikum – könnten wir gemeinsam eine GmbH, Stiftung oder Holding sein", erläutert Christian Keller. In diesem künftigen Verbund sei auch Platz für weitere Partner, beispielsweise in Erbach oder Groß-Gerau.
Durch gemeinsame Effizienzsteigerung hoffen die beiden Krankenhäuser schneller aus den roten Zahlen zu kommen. Das Klinikum Darmstadt hatte 2012 ein Minus von 17,1 Millionen Euro, die Kreiskliniken 2013 einen Verlust von 7,4 Millionen Euro; im laufenden Jahr 2014 sollen es 5,7 Millionen Euro Minus werden.


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