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SanierungsplanGrünes Licht für Neuausrichtung des Katholischen Klinikums Oberhausen

Nachdem das Bundeskartellamt die Übernahme des KKO durch das Schweitzer Unternehmen Ameos genehmigt hat, wird nun die Umsetzung des Sanierungsplanes forciert. Bereits am 16. Dezember zieht die Klinik für Neurologie vom Standort St. Josef-Hospital in das St. Clemens-Hospital des KKO.

Plan
Foto: Pixabay
Symbolfoto

Die bevorstehenden Umzüge bringen drei weitere maßgebende Änderungen mit sich: Die Innere Medizin wird an den Standorten St. Clemens- und St. Marien-Hospital konzentriert. Gleichzeitig wird die Abteilung für Palliativmedizin sowie die Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie verlagert und fortan ausschließlich am St. Clemens-Hospital weitergeführt.  

Innere Medizin wird auf zwei Standorten konzentriert

Auch das internistische Leistungsspektrum wird zusammengeführt und an den Standorten St.  Marien- und St. Clemens-Hospital erbracht. Prof. Dr. Claus Niederau, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im St. Josef-Hospital und anerkannter Experte auf dem Gebiet von Lebererkrankungen, verabschiedet sich zum Jahreswechsel nach 31 Jahren in den Ruhestand. Unter seiner Leitung wurde die Klinik zum Kompetenzzentrum für Leber-, Magen- und Darmerkrankungen. Die eng verzahnte Zusammenarbeit mit der Abteilung für Palliativmedizin wird intensiv fortgeführt. Die Palliativstation wird daher ebenfalls umziehen und im St. Clemens-Hospital fortgeführt. Auch hier findet selbstverständlich eine ganzheitliche Betreuung statt, bei der die Wünsche und Bedürfnisse des Betroffenen und der Angehörigen im Vordergrund stehen.  

Zukunft sichern durch Spezialisierung und Konzentration

In der sich stark verändernden Krankenhauslandschaft – vor allem bei der hohen Dichte an medizinischen Einrichtungen im Ruhrgebiet - ist es überlebenswichtig, Leistungen zu konzentrieren und spezialisierte aber dafür hochqualifizierte Medizin anzubieten. Diese notwendige Strategie wird im Rahmen des Sanierungsplanes der KKO Geschäftsführung konsequent umgesetzt. „Mit dieser Neuaufstellung haben wir nun den Weg für Ameos geebnet, um das Klinikum langfristig zukunftsfähig aufzustellen“, so Geschäftsführer Christian Eckert.

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