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Covid-19-VorsichtsmaßnahmeHelios Klinikum München West vorsorglich geschlossen

Aktuell verzeichnet das Klinikum München West ein gehäuftes Auftreten von positiven Covid-19-Testungen im Haus. Die Klinik hat daher am Mittwoch beschlossen, zunächst keine Patienten mehr stationär aufzunehmen, zu verlegen oder zu entlassen.

Symbolfoto
Mario Hoesel/stock.adobe.com

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Insbesondere auf einer gemischt internistischen und einer chirurgischen Station sei es zuletzt zu einem vermehrten Auftreten von positiv auf Covid-19 getesteten Personen im Helios Klinikum München West gekommen. Zum Schutz von Patienten und Beschäftigten wurden deshalb vorsorglich Maßnahmen eingeleitet, mit dem Ziel, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt.

So finden derzeit keine stationären Aufnahmen, Verlegungen oder Entlassungen von Patienten statt. Davon betroffen ist auch die Notaufnahme der Klinik. Zudem sind die Sicherheitsvorkehrungen, die bislang nur für die Behandlung von positiv auf Covid-19 getestete Personen oder Verdachtsfälle galten, auf die Behandlung aller Patienten ausgeweitet worden. Als weitere Vorsichtsmaßnahme sind alle Mitarbeiter der Klinik angehalten, im öffentlichen Raum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich außerhalb ihrer Tätigkeit in der Klinik in häusliche Quarantäne zu begeben. Darüber hinaus wurde damit begonnen, sowohl alle Patienten als auch alle Mitarbeiter auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zu testen. Die Ergebnisse werden kurzfristig erwartet.

Das Helios Klinikum München West versorgt derzeit Covid-19-Patienten aller Schweregrade. Schon in den vergangenen Wochen hat die Klinik damit begonnen, planbare Operationen und Eingriffe auszusetzen, sofern dies gesundheitlich vertretbar ist, und sich auf die Behandlung von Notfällen konzentriert. Mit diesem Schritt sollten Kapazitäten für potentielle Covid-19-Patienten aus der Landeshauptstadt und dem Landkreis München geschaffen werden. Vor diesem Hintergrund sind von der aktuellen Situation nur wenige Patienten und Beschäftigte betroffen.

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