Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) und sein Magistrat favorisieren offenbar ganz klar einen der beiden privaten Bewerber. Das Ergebnis der Verhandlungen mit den Bietern: Die Stadt bleibt auf den Schulden des Klinikums in Höhe von 240 Millionen Euro sitzen. Dafür übernimmt der neue Eigentümer den Abriss des Altbaus und des Schwesternwohnheims. Außerdem verpflichtet er sich, das Haus als Maximalversorger zu erhalten, hohe Summen zu investieren und für zehn Jahre alles zu tun, um eine Insolvenz abzuwenden.
Der Verkauf an Dritte wird ausgeschlossen; bei einer Insolvenz fällt das Klinikum an die Stadt zurück. Die wirtschaftlichen Altlasten der Vergangenheit werden bis zu einer gedeckelten Summe, die zwischen 250 bis 450 Millionen Euro liegt, von der Stadt getragen, berichtet die "Frankfurter Rundschau".


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