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ThüringenKassen stellen acht Klinikstandorte in Frage

Mit Blick auf den neuen Krankenhausplan haben die gesetzlichen Krankenkassen die Bedarfsnotwendigkeit von acht thüringischen Krankenhäusern in Frage gestellt. Für Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) ist das jedoch kein Thema. Sie hat die Forderung zurückgewiesen.

Die Rede ist von den Häuser in Apolda, Arnstadt, Bad Frankenhausen, Blankenhain, Friedrichroda, Reifenstein, Worbis und Schleusingen. Diese Standorte seien ernsthaft zu hinterfragen, betonte der Chef des Landesverbandes der Ersatzkassen, Arnim Findeklee im "Ersatzkasse.report". Von diesen Standorten aus seien in weniger als 30 Minuten andere Kliniken erreichbar, die zum Teil auch noch ein größeres Versorgungsangebot aufwiesen. Kliniken und Kassen arbeiten seit Monaten am Krankenhausplan, der Klinik-Standorte und Fachabteilungen definieren soll.

Heike Werner hat erklärt, die Krankenhauslandschaft werde sich zwar mittelfristig verändern, das bedeute aber nicht automatisch die Schließung einzelner Häuser. Ein Aus der acht Kliniken hätte zur Folge, dass es Einschnitte bei der medizinischen Versorgung und längere Fahrtwege gebe, sagte die Ministerin. Das sei unverantwortlich.

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