"Die Dienstgeber wollen den Ärzten an den über 90 katholischen Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland nicht die fairen Gehälter zahlen, die in anderen Krankenhäusern für die gleiche ärztliche Leistung längst üblich sind", moniert der 2. Vorsitzende des Marburger Bundes NRW/RLP, Ingo Flenker.
Der Dienstgeberseite in der RK Mitte gehe es offensichtlich nicht um die Gestaltung besonderer Arbeitsbedingungen bei christlichen Trägern. Vielmehr werde der grundgesetzlich geschützte Dritte Weg einzig und zum wiederholten Mal missbraucht, um in katholischen Krankenhäusern auf Kosten der Ärzteschaft Finanzmittel einzusparen, klagt der Marburger Bund. "Wir wollen endlich Tarifverträge in konfessionellen Kliniken. Das scheint der einzige Weg zu sein, um die hierzulande marktgerechte Vergütung auch für Ärztinnen und Ärzte an christlichen Kliniken durchzusetzen", unterstreicht Flenker.
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