Mit dem Zusammenschluss ist laut "Weser Kurier" die Schließung eines der beiden Krankenhäuser verbunden. Damit solle allerdings nur Schlimmeres verhindert werden. Vor allem das städtische Klinikum war zuletzt in finanzielle Not geraten. 2013 musste die Stadt zwei Mal kurzfristig eine Million Euro zuschießen, um eine Insolvenz zu verhindern. Daraufhin wurde ein Sanierungskonzept erstellt. Es kam zu dem Schluss, dass das Haus allein nicht mehr lebensfähig ist. Auch das Stift musste laut "Weser Kurier" in jüngster Zeit mit knappen Kassen kämpfen, mehrmals verzichtete das Personal in den vergangenen Jahren zur Hausrettung auf Teile des Gehalts. Verschärft wurde die Situation in Delmenhorst, weil beide Krankenhäuser demnach ein ähnliches Angebot vorgehalten haben, sich damit gegenseitig die Patienten abnahmen, und über zu wenig Geldbringer in Form von Spezialdisziplinen verfügten.
Laut "Weser Kurier" haben die Krankenkassen ein großes Budget in Aussicht gestellt, falls es schnell gelänge, Doppelstrukturen abzubauen und Fortschritte bei der Fusion zu erzielen. Offenbar gibt es auch Signale aus dem niedersächsischen Sozialministerium, wonach Delmenhorst bei Neu- und Umbauten mit Zuschüssen von bis zu 50 Millionen Euro rechnen kann.




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