Die Spitzenplätze bei den Weiterempfehlungen von Patienten belegen die Altonaer Endo-Klinik (Helios), die Klinik Dr. Guth in Klein Flottbek sowie das Blankeneser Krankenhaus Tabea (Artemed), mit Empfehlungsraten von 93 Prozent. Auch das Hamburger Bundeswehrkrankenhaus und das Israelitische Krankenhaus schneiden in der Patientengunst mit 90 Prozent hervorragend ab. Das Universitätsklinikum Eppendorf belegt Platz acht (87 Prozent), gefolgt vom Albertinen (86). Schlusslicht in diesem Ranking ist laut dem Blatt die Asklepios Klinik in Harburg (64 Prozent).
Notaufnahmen ziehen Note nach unten
"Die Hamburgerinnen und Hamburger scheinen grundsätzlich mit ihren Kliniken sehr zufrieden. Die verteilten Noten liegen insgesamt im Bundesdurchschnitt, also bei rund 82 Prozent, das entspricht in etwa der Schulnote zwei", zitiert das Blatt AOK-Vorstand Matthias Mohrmann. Ohnehin sind die Zahlen mit ein wenig Vorsicht zu genießen, da Kliniken mit einer Notaufnahme in der Befragung auffallend schlechter abschnitten als Häuser ohne Notaufnahme. Meint: Je kleiner und planbarer der OP-Betrieb in einem Haus läuft, desto zufriedener ist offenbar der Patient. Immer vorausgesetzt, die medizinische Leistung stimmt.
In der Untersuchung im Auftrag von AOK, Barmer GEK, hkk und "Weisser Liste" wurden Patienten im Alter zwischen 18 und 80 Jahren befragt, die mindestens zwei Nächte in einem Haus verbracht hatten. Für jedes getestete Krankenhaus wurden zwischen 110 und 998 Bewertungen abgegeben.




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