Mit der Veräußerung haben die Paracelsus-Kliniken die HSH Corporate Finance, ein Tochterunternehmen der HSH Nordbank, beauftragt. Der Wettbewerbsdruck in der Region sei enorm gewachsen, begründete Alfred Felscher, Sprecher der Geschäftsführung, den Schritt. Zwar sei die Entscheidung für die Fusion der beiden Standorte Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg aus wirtschaftlichen Überlegungen richtig gewesen. Aber ein Haus, das umgeben sei von Mitbewerbern, die in der Region mit mehreren Häusern stark vertreten sind, sei schwer zu halten. Sämtliche Mitbewerber hätten in der Region mehrere Häuser und könnten so Synergien und wirtschaftliche Ressourcen heben.
Die rasante Entwicklung in der Gesundheitsbranche sei so nicht absehbar gewesen, so Felscher - und weiter: "Wer hätte vor zwei Jahren gedacht, dass Helios Damp kauft?" In der jüngeren Vergangenheit gab es insbesondere im Großraum Hamburg und in Schleswig-Holstein eine Vielzahl von Fusionen und Schließungen.
Die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg ist ein Akutkrankenhaus mit einem Versorgungsauftrag in der Grund- und Regelversorgung. Die Klinik hält 211 Betten und mehrere Ambulanzen vor. Die Paracelsus-Kliniken betreiben 17 Akut-Krankenhäuser in Deutschland, 12 Reha-Kliniken sowie mehreren ambulanten Einrichtungen.


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