
Weil er in einer Tübinger Klinik randaliert und Polizeibeamte gebissen, gewürgt und schwer verletzt haben soll, ist ein Mann in Untersuchungshaft gekommen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gemeinsamen Angaben zufolge unter anderem wegen versuchten Totschlags und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 49-Jährigen.
Der Verdächtige hatte am 11. Januar bei einem vorherigen Polizeieinsatz eine blutende Wunde erlitten. Nähere Angaben dazu konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht machen. Polizeibeamte brachten den Mann zur Behandlung in die Klinik. Dort wollte er sich weder behandeln lassen noch die Klinik verlassen und soll aggressiv geworden sein.
Mithilfe des Klinikpersonal überwältigt
Als die Polizisten ihm Handschellen anlegen wollten, soll er auf sie losgegangen sein. Den Angaben nach soll er sie gegen den Kopf geschlagen, einen Polizisten erheblich gebissen und bis zur Benommenheit gewürgt haben. Durch den Einsatz eines Schlagstocks und mit Unterstützung des Klinikpersonals sei er überwältigt worden, hieß es.
Ein Polizist und eine Polizistin wurden bei dem Angriff schwer verletzt. Sie wurden in der Klinik versorgt und konnten ihren Dienst bis auf weiteres nicht fortsetzen. Der ebenfalls verletzte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, behandelt und am Montag dem Haftrichter vorgeführt.





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