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Helios-Rhön-DealKlinik-Rückkauf ist Thema in Pforzheim

Der Rhön-Helios-Deal zwingt Pforzheim formell zu einer Entscheidung darüber, ob sie ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen will.

Die gewaltige Investition gilt im Rathaus zwar als unrealistisch, sie hat aber - zumindest in der Theorie - auch Befürworter. Der Erste Bürgermeister und Krankenhaus-Dezernent Pforzheims, Roger Heidt erklärte gegenüber der "Pforzheimer Zeitung", er schätze den derzeitigen Preis auf einen "hohen zweistelligen Millionenbetrag". Am 12. November steht der Beschluss auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Das Vorkaufsrecht ist Teil des Kaufvertrags zwischen der Stadt Pforzheim und dem Rhön-Konzern im Jahr 2004, als dieser 94,9 Prozent der Anteile am damals städtischen Klinikum übernahm und nur noch 5,1 Prozent bei der Stadt verblieben, berichtet die "Pforzheimer Zeitung". Dass die Stadt Pforzheim ernsthaft in Preisverhandlungen eintritt, hält Heidt für sehr unwahrscheinlich.

Das Klinikum beherbergt 500 Planbetten. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verfügt es über zwölf Kliniken und zwei medizinische Institute.

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