Der Kardiologe hatte sich mit juristischen Mitteln gegen seine Kündigung gewehrt. Zuvor hatten sich Hinweise verdichtet, dass der Mediziner zahlreiche Eingriffe mit dem so genannten "Minimalinvasiven Herzklappenersatz (TAVI) vorgenommen hatte, obwohl es dafür keine medizinische Notwendigkeit gegeben hatte. Über den Skandal, bundesweit Schlagzeilen machte, war zuvor bereits Klinikgeschäftsführer Roland Ranftl gestürzt. Was nun zu der Einigung geführt hat und wie diese im Detail aussieht, dazu wollte sich das Klinikum nicht äußern. Man habe sich "im beiderseitigen Einvernehmen getrennt", heißt es in einer dürren Presseerklärung. Auch "die fachtheoretische Diskussion und die Vorwürfe, die im Zusammenhang mit der Einführung des minimalinvasiven Herzklappenersatzes (TAVI) und der Beatmungsdauer sind, sind geklärt und ausgeräumt werden." Über alle weiteren Details der Vereinbarung vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.
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