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Klinikum Bielefeld schreibt weiter schwarze Zahlen

Die Ergebnisse für das Jahr 2017 sind positiv: Die Konsolidierungprojekte seit September 2012 führten im Jahresabschluss 2017 zu einem Betriebsergebnis von plus 2,5 Millionen Euro (2012 = - 6.715 Mio. Euro). Mit dem Jahresergebnis von plus 545 Euro schließt das Klinikum Bielefeld zum dritten Mal in Folge positiv ab.

Klinikum Bielefeld Mitte

Foto: Klinikum Bielefeld

„2017 war ein gutes Jahr!“, kommentierte Klinikum Bielefeld Geschäftsführer Michael Ackermann die Ergebnisse der Bilanzpressekonferenz. „Unsere wirtschaftliche Entwicklung war auch im Jahr 2017 sehr gut. Wir haben unsere Konsolidierungsmaßnahmen konsequent fortgesetzt und dabei die notwendigen Investitionen nicht vernachlässigt.“

Die Patientenzahlen am Klinikum Bielefeld bleiben auf stabil hohem Niveau. In den Fachkliniken an den drei Standorten Bielefeld-Mitte, Bielefeld-Rosenhöhe und Halle/Westfalen wurden im Jahr 2017 knapp 53 000 Patienten stationär und über 93 000 Patienten ambulant behandelt.

Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) liegt im Jahr 2017 bei 2,03 Prozent vom Umsatz gegenüber 3,1% im Jahr 2016. Das EBITDA ist etwas niedriger als 2016, da in eine große Stationssanierung ca. 1 Mio. Euro investiert wurden. Das EBITDA ist eine Beschreibung der operativen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens vor Investitionsaufwand (=operativer Gewinn).

Mitarbeiterzahlen kontinuierlich steigend

Im patientennahen Bereich – der Pflegekräfte und der Mediziner – wurden neue Stellen geschaffen. Das Klinikum Bielefeld gehört zu den großen Arbeitgebern Ostwestfalens. Im Jahr 2017 hatten im Konzern Klinikum Bielefeld ca. 2600 Beschäftigte ihren sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz.

Das Klinikum Bielefeld hat auch im vergangenen Jahr erheblich in die medizinische und bau-technische Infrastruktur des Hauses investiert. So wurden u.a. in das Ärztehaus an der Oelmühlenstraße, das dazugehörige Parkhaus, dem neuen Parkplatz am Standort Rosenhöhe, der Mutter-Kind-Station von Babytown und ein neues MRT ca. 20 Millionen Euro investiert. 

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