"Die Klinikum Darmstadt hat im Bieterverfahren insbesondere deshalb den Zuschlag erhalten, weil ihr medizinisches Konzept überzeugt und die Stärken der einzelnen Standorte gut berücksichtigt hat", sagt dazu Pfarrer Angelo Stipinovich, Aufsichtsratsvorsitzender der St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige GmbH und ergänzt: "Das Bistum Mainz sieht im Zusammenschluss eine langfristige Entwicklungsperspektive für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Häuser. Zudem hat der Erhalt der Krankenhäuser für die Bürgerinnen und Bürger an den jetzigen Standorten einen hohen Wert in sich. Daher war die Bestandsgarantie von mindestens fünf Jahren entscheidend, die die Klinikum Darmstadt GmbH für das Marienhospital und das St. Rochus Krankenhaus gegeben haben."
Der Kaufmännische Geschäftsführer des Darmstädter Klinikums Clemens Maurer erläutert die neue Unternehmensstruktur: "Wir werden unter dem Dach der GmbH eine neue Sparte ,Katholische Krankenhäuser‘ einrichten, zu der dann die Marienhospital Darmstadt gGmbH und die St. Rochus Krankenhaus gGmbH gehören. Für das Marienhospital wird die Kongregation der Schwestern von der göttlichen Vorsehung und für die St. Rochus Stiftung Dieburg darin je einen zehn-prozentigen Anteil halten. Dieser garantiert den Häusern, dass dort keine Maßnahmen durchgeführt werden, die im Widerspruch zu den grundlegenden katholischen Werten stehen." Im Bieterverfahren waren zunächst zehn weitere Mitbewerber, darunter bis zuletzt ein konfessioneller und ein privater Träger.
Der neue Konzern wird 1.142 Betten und 2.221 Vollzeitkräfte haben, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums Darmstadt.




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