Als „historische Chance“ bezeichnete Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath die Möglichkeit, den Gesundheitspark in Schlebusch in das Areal des ehemaligen Freibads Auermühle hinein zu erweitern. „Wir brauchen diese Flächen, um dauerhaft eine hoch entwickelte und wohnortnahe medizinische Versorgung für unsere Bürger zu gewährleisten.“
Wenn es um die Gesundheit geht, dann sollte jeder Mensch bestmöglich versorgt sein - auch dann, wenn es sich um sehr schwerwiegende Erkrankungen handelt, die eine besonders komplexe Behandlung erfordern. Doch wohnortnah von den medizinischen Errungenschaften unserer Zeit profitieren zu können, wird immer weniger selbstverständlich. Die Tendenz geht hin zu deutlich weniger Gesundheitsstandorten mit einem immer breiteren Leistungsspektrum. In Leverkusen und Umgebung verfügen die Bürger mit „ihrem“ Klinikum Leverkusen über ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung. Rund 85 000 Patienten werden hier jährlich behandelt.
Ein Gutachten des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) belegt jetzt eindrucksvoll, wie wertvoll und wichtig das Klinikum für die Bevölkerung ist und welche große Bedeutung es hat für Stadt und Region. Gäbe es das Klinikum nicht, müssten mehr als 100.000 Einwohner aus dem direkten Einzugsgebiet des Klinikums Wege nach Köln oder Düsseldorf auf sich nehmen.
Einigkeit besteht ebenfalls darin, dass „die stationäre Hospizversorgung von Leverkusen und der Region in den Gesundheitspark gehört“. So lautet ein entsprechendes Aufsichtsratsvotum vom 28. Juni 2017. Das Gebäude der Palliativstation des Klinikums könnte entsprechend aufgestockt werden - ein deutliches Angebot an das Regionale Gesundheitsnetz Leverkusen, das zurzeit nach einem Standort für sein geplantes Hospiz sucht.




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