Wie die Sprecherin des Klinikums am Donnerstag weiter sagte, erhalten Patienten, die sich betroffen fühlen, auf Wunsch Einsicht in ihre Akten. Das Klinikum sei an einer umfassenden Aufklärung von Medikamententests interessiert. Ende der 1980er Jahre gab es am damaligen Bezirkskrankenhaus Studien für westdeutsche Pharmaunternehmen. Es sei aber noch nicht bekannt, ob es sich dabei um unerlaubte klinische Studien handelte und ob Einverständniserklärungen der Patienten vorlagen.
"Es ist unmöglich, ohne konkrete Anhaltspunkte danach in tausenden Patientenakten zu suchen. Wir brauchen die Namen der Patienten", sagte Geschäftsführerin Gudrun Kappich.


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