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Rote ZahlenKlinikum Nürnberg vermeldet Minus trotz positivem Umsatz

Trotz eines negativen wirtschaftlichen Ergebnisses für das vergangene Jahr, blickt das Klinikum Nürnberg zufrieden auf seine Investitionen zurück.

 

Klinikum Nürnberg
Rudi Ott/Klinikum Nürnberg

Klinikum Nürnberg Nord, Theo Schöller-Haus

Als Maximalversorger hätten sie es schwer schwarze Zahlen zu schreiben und gleichzeitig notwendige Investitionen zu unternehmen, wie das Klinikum Nürnberg in der Pressemitteilung erklärt. Bei einem Umsatz von 536 Millionen Euro, steht für das Jahr 2016 ein negatives Geschäftergebnis von 4,2 Millionen Euro fest.

Das kommunale Krankenhaus versorgte im Jahr 2016 ca. 98 000 Menschen stationär und somit 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz der schwierigen Finanzlage, wurden rund 30 Millionen Euro investiert. Es entstanden Tageskliniken für die Erwachsenen- und Jugendpsychiatrie sowie zwei weitere Operationssäle des Herz-Gefäß-Zentrums. Neben anderen technischen Anschaffungen, erhielt der Standort Nord einen hochmodernen Operationsroboter.

Auch beim Personal stiegen die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr: die Belegschaft wurde aufgestockt, und durch die neuen Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst stiegen auch die die Ausgaben. Seit 2008 hat die Zahl der Mitarbeiter um 24,5 Prozent zugenommen, so dass mittlerweile fast 7000 Menschen in den Standorten des Klinikums beschäftigt sind.

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