Die Geschäftsführung und der Betriebsrat des Sana Klinikums Offenbach haben sich darauf verständigt, die Zahl der Kündigungen deutlich zu reduzieren. Statt der geplanten 350 soll nur noch 120 Mitarbeiter gekündigt werden. Darüber hinaus haben sie die Gründung einer Auffanggesellschaft vereinbart. Der Betriebsrat muss der Vereinbarung in einer außerordentlichen Sitzung noch endgültig befinden.
Viele der Betroffenen sind über 50 Jahre
Angesichts der negativen Ergebnis- und Ertragsentwicklung des ehemals städtischen Klinikums bei dessen Übernahme durch die Sana Kliniken im Herbst 2013 kamen die patientenfernen Dienstleistungen der Technik, der Gebäudereinigung und des Caterings mit ihren 350 Arbeitsplätzen auf den Prüfstand, so Sana. Die Konsequenzen wurden anschließend laut einer Pressemitteilung des Klinikums in "langen, intensiven, von Sachlichkeit und Fairness geprägten" Gesprächen mit dem Betriebsrat erörtert. Besondere Berücksichtigung fand dabei die Tatsache, dass der Großteil der betroffenen Arbeitnehmer schon sehr lange in dem Klinikum arbeiten und viele davon bereits über 50 Jahre alt sind. Für die endgültig gekündigten Arbeitnehmer haben sich die Geschäftsführung und der Betriebsrat auf einen Sozialplan verständigt, um die finanziellen Nachteile der Betroffenen abzumildern. Laut Pressemitteilung werde dabei auf ein starres Berechnungsschema der Abfindungssumme verzichtet.


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