Geschäftsjahr 2018

Klinikum Region Hannover mit positiven Jahresergebnis

Das Klinikum Region Hannover (KRH) hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem positiven Konzernergebnis in Höhe von 1,36 Millionen Euro abgeschlossen. Die betrieblichen Erträge des Konzerns blieben mit 610,5 Millionen Euro allerdings hinter dem Planwert.

KRH Präsentation Jahresergebnis 2018

KRH

(v. l.) Michael Born (KRH Geschäftsführer Personal), Regionspräsident Hauke Jagau (KRH Aufsichtsratsvorsitzender), Barbara Schulte (KRH Geschäftsführerin Finanzen), Dr. Matthias Bracht (KRH Geschäftsführer Medizin), Michael Borges (Stellvertretender KRH Aufsichtsratsvorsitzender).

Das Klinikum hatte sich für 2018 hohe Leistungsziele gesteckt, konnte diese aber trotz bestehendem Versorgungsbedarf aufgrund des Fachkräftemangels nicht erreichen. Insbesondere bei den Fallzahlen in den somatischen Krankenhäusern verzeichnet das KRH einen Rückgang auf 117 062 Fälle (2017 waren es 121 468 Fälle). Auch in den psychiatrischen Kliniken ging die Zahl der Behandlungstage von 277 240 auf 273 188 zurück.

Für das KRH verbleiben zudem bei den notwendigen Investitionen hohe Eigenanteile. Die Ergebnisse des KRH werden dadurch jährlich mit ca. 14 Millionen Euro Abschreibung und ca. 5 Millionen Euro Zinsen belastet. Um diese Belastungen auszugleichen, muss auch das Klinikum Region Hannover aus seinem Krankenhausbetrieb erhebliche Gewinne erwirtschaften.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung wird es 2019 nicht mehr gelingen, ein positives Jahresergebnis zu erreichen. Ein Blick in die deutsche Krankenhauslandschaft zeigt, dass diese Entwicklung nicht nur das KRH betrifft. Durch die Einführung der Fallpauschale im Jahr 2003 wurden die Krankenhäuser im verstärkten Wettbewerb angehalten, sich möglichst wirtschaftlich zu organisieren. Eine weitere Verschärfung der Rahmenbedingungen führt allerdings in immer mehr Kliniken zu negativen Prognosen für das Jahr 2019.

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