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Deutsch-libyische KooperationKreiskrankenhaus behandelt Bürgerkriegsopfer

Bürgerkriegsopfer aus Libyen werden auf Staatskosten in Deutschland behandelt - und die Rechnungen offenbar zuverlässig beglichen.

Das Kreiskrankenhaus in Rotenburg an der Fulda behandelt im Auftrag des libyschen Staates
schwer verletzte Bürgerkriegsopfer. In den kommenden Wochen werden 16 weitere Patienten aus dem nordafrikanischen Staat in dem hessischen Herz- und Kreislaufzentrum erwartet, wie Geschäftsführer Ulrich Hornstein auf dpa-Anfrage sagte.

In Libyen könnten die Patienten mitunter nicht optimal versorgt werden, sagte er. "Wir haben bislang gute Erfahrungen gemacht und große Behandlungserfolge erzielt." Die Kosten der Behandlung übernehme der libysche Staat. "Bislang sind alle Rechnungen beglichen worden", sagte Hornstein.

Schon 1000 Patienten aus dem Orient
Das Krankenhaus mit 550 Betten hat bereits rund 1000 Patienten aus dem Nahen Osten und Nordafrika betreut. Im vergangenen Jahr wurden 70 Verletzte behandelt. Sie waren bei Kämpfen im Libyenkrieg zum Beispiel von Granaten oder Gewehrsalven verwundet worden.

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