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DRKKündigung von mittelhessischen Hebammen zurückgenommen

Die Kündigungen von 14 Hebammen des Biedenkopfer DRK-Krankenhauses sind vom Tisch.

Die Frauen seien über die Rücknahme per Brief und persönlich informiert worden, sagte Willy Welsch, der Vorstandsvorsitzende des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im mittelhessischen Biedenkopf. Möglich geworden war das, weil zuvor alle zuständigen Gremien einem Rettungsplan für die bedrohte Geburtshilfeabteilung der Klinik zugestimmt hatten. Die Station soll so wenigstens bis 31. März 2014 erhalten bleiben. Von Januar an wird Welsch zufolge an einem Konzept gearbeitet, wie das auch mittel- und langfristig gelingen kann.

Probleme mit niedrigen Geburtenzahlen
Im November hatten sich DRK-Krankenhaus, Belegärzte und das Uniklinikum Gießen-Marburg auf die rettende Kooperation geeinigt. Welsch hoffte auf eine bundesweite Signalwirkung: "Es geht nicht nur um uns." Probleme hätten auch andere Häuser in ländlichen Regionen mit ähnlichen Strukturen und niedrigen Geburtenzahlen. In Biedenkopf kommen jedes Jahr rund 400 Babys zur Welt. Das DRK-Krankenhaus hatte den Hebammen vorsorglich gekündigt, nachdem die Belegärzte ihren Rückzug angekündigt hatten. Hintergrund dafür waren stark gestiegene Prämien für die Haftpflichtversicherung der Mediziner. Damit drohte der Abteilung im März 2013 das Aus.

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