Dazu ist sogar geplant, eine kreiseigene Gesellschaft aufzulösen, berichtet die "Märkische Allgemeine Zeitung": Die ORD, die sich bisher um den Rettungsdienst kümmert. Deren 192 Mitarbeiter wären dann direkt bei der Holding angestellt. Der Landrat (parteilos) hofft damit offenbar, eine Vorgabe des Oberlandesgerichtes Brandenburg auszuhebeln, so die Zeitung. Dieses hatte Anfang Februar entschieden, dass der Aufsichtsrat der Klinik-Holding anders besetzt werden muss. Dadurch würden Arbeitnehmer-Vertreter mehr Rechte erhalten. Reinhardt will das nicht akzeptieren. Das Urteil fußt auf der Annahme des Gerichts, dass es sich bei der Klinik-Holding nicht um ein karitatives Unternehmen handelt wie es der Landrat behauptet. Die Betriebsräte der Holding wurden von der geplanten Auflösung der Rettungsdienstgesellschaft offenbar völlig überrascht. Ronny Kretschmer, Gesamtbetriebsrat der Holding, reagierte gestern mit Sarkasmus: "Das zeugt von der vertrauensvollen Zusammenarbeit", sagte er der "Märkischen Allgemeinen".


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