Nach einem knapp zweijährigen Bieterverfahren schließt die Stadt Forst in der Lausitz für ihr Krankenhaus und ein angeschlossenes medizinisches Versorgungszentrum eine Partnerschaft mit dem kommunalen Klinikverbund Ernst von Bergmann aus Brandenburg. Nach Informationen der Märkischen Allgemeinen bezahlt der Klinikverbund zwei Millionen Euro für den Kauf und wird außerdem bis Ende 2016 eine halbe Million Euro als Sacheinlage sowie innerhalb von 24 Monaten nach dem Erwerb weitere 500.000 Euro in das neue Tochterunternehmen erbringen. Künftig wird das Krankenhaus Forst als Lausitz Klinik Forst GmbH firmiert.
Bereits 2012 hatte die Stadt Forst die Suche nach einem strategischen Partner gestartet, um die Klinikzukunftsfähig zu machen. Mit rund 1.100 Betten betreibt das Klinikum Ernst von Bergmann das größte Krankenhaus in West-Brandenburg und zugleich einer der wichtigen kommunalen Klinikverbünde in Brandenburg. Die Lausitz Klinik Forst ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit knapp 200 Betten. Im Jahr 2013 wurden in der Lausitz Klinik rund 4.000 Menschen ambulant versorgt.




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