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Stromausfall in SchwerinLeiche von Klinik-Patient obduziert

Nach dem Tod eines Patienten in den Schweriner Helios-Kliniken ist weiter offen, ob der Stromausfall im Krankenhaus am vergangenen Dienstag die Ursache war.

Die Leiche des 29-Jährigen Mannes aus der Ukraine, der nach einem Arbeitsunfall in Settin bei Schwerin auf der Intensivstation behandelt worden war, sei obduziert worden. Belastbare Ergebnisse lägen aber noch nicht vor, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Sollte sich der Verdacht auf einen unnatürlichen Tod erhärten, würden die Ermittlungen ausgedehnt, um die Frage eines möglichen Fremdverschuldens zu klären. Der Patient war am 21. Oktober bei Malerarbeiten vier Meter in die Tiefe gestürzt und hatte sich schwerste Kopfverletzungen zugezogen.

Am Dienstagnachmittag war in den Helios-Kliniken wegen eines defekten Mittelspannungskabels der Strom ausgefallen. Der daraufhin von Generatoren erzeugte Strom war aber nicht zur Intensivstation weitergeleitet worden, so dass dort die Beatmungsgeräte ausfielen. Laut Staatsanwaltschaft war ein Arzt anwesend, der bei dem Patienten alternative Beatmungstechniken angewandt habe. Er starb trotzdem. In der Klinik wird untersucht, warum die Stromübertragung von den Notstromaggregaten nicht funktionierte. Laut Sozialministerium legte Helios einen geforderten Bericht zu dem Fall im Ministerium vor.

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