„In einem Umfeld, in dem jede dritte deutsche Klinik rote Zahlen schreibt, sind unsere Krankenhäuser in Gelnhausen und Schlüchtern gut aufgestellt“, lobte Landrat Erich Pipa, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Main-Kinzig-Kliniken ist. In Gelnhausen und Schlüchtern wurden im Jahr 2015 etwa 31.900 Patienten stationär und teilstationär versorgt. Außerdem nahmen 108.000 Menschen eine ambulante Behandlung in Anspruch. Das Angebot der Kliniken wird kontinuierlich erweitert. So bildete der Baustart zur Erweiterung der Gelnhäuser Kinder- und Frauenklinik den Auftakt des umfangreichen Investitionsprogrammes „Gesunde Kliniken 2020“. Weitere Beispiele sind die Etablierung der Klinik für Schlaganfallmedizin und Neurologie in Gelnhausen und die Erweiterung der Praxis für Kardiologie im Medizinischen Versorgungszentrum. Das Strategieprogramm „Gesunde Kliniken 2020“ umfasst Investitionen aus Fördermitteln in Höhe von rund 58,1 Millionen Euro.
Bartsch rechnet mit Herausforderungen
„Die guten Entwicklungen in Gelnhausen und Schlüchtern sowie der positive Jahresabschluss dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser weiterhin eine enorme Herausforderung sind“, hob Geschäftsführer Dieter Bartsch hervor. So wuchs der Landesbasisfallwert, der einheitliche Preis für Krankenhausleistungen, im letzten Jahr um 1,07 Prozent – demgegenüber stieg der Personalaufwand durch Tariferhöhungen und Neueinstellungen jedoch um 7,65 Prozent. Dass trotz der schwierigen Voraussetzungen ein positives wirtschaftliches Ergebnis erzielt werden konnte, sei das Ergebnis großer Kraftanstrengungen der Mitarbeiter.




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