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Jahresbilanz 2020Millionengewinn bei Agaplesion im Corona-Jahr

Die Agaplesion gAG befindet sich auch im Geschäftsjahr 2020 weiter auf Wachstumskurs. Der Gewinn konnte auf 26,2 Millionen Euro gesteigert werden.

Markus Horneber und Hans-Jürgen Steuber
Agaplesion

Dr. Markus Horneber (links), Vorstandsvorsitzender Agaplesion gAG, und Hans-Jürgen Steuber, Aufsichtsratsvorsitzender Agaplesion gAG, haben den Geschäftsbericht 2020 auf der Hauptversammlung am 22. Juli 2021 präsentiert.

Trotz der Herausforderungen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 ist die Agaplesion gAG weiter auf Wachstumskurs. Die Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf gGmbH und die Agaplesion Mitteldeutschland gGmbH haben sich vergangenes Jahr dem Verbund angeschlossen.

Maßgeblich hierdurch sind die Umsatzerlöse aller Einrichtungen auf über 1,6 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung um 24,3 Prozent und liegt damit über der im Vorjahr getroffenen Annahme. Das organische Wachstum betrug 6,2 Prozent (Vorjahr: 4,5 Prozent). Das Jahresergebnis erhöhte sich von 0,4 Millionen Euro in 2019 auf 26,2 Millionen Euro in 2020.

Das im Konzern gebundene Vermögen beträgt 1,53 Milliarden Euro und liegt damit um 287,9 Millionen Euro über dem Betrag des Vorjahres. Im Jahr 2020 wurden im Vergleich zum Vorjahr 32 270 Fälle weniger im stationären und teilstationären Bereich behandelt. Im Bereich der ambulanten Behandlung sind die Fälle um 72 844 auf 359 735 Fälle im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Insgesamt belaufen sich die Konzernerträge inklusive sonstiger betrieblicher Erträge, anderer aktivierter Eigenleistungen und Bestandveränderungen auf 1,73 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,4 Milliarden Euro). Darin enthalten sind Fördermittel nach dem KHG von insgesamt 34,8 Millionen Euro (Vorjahr: 26,4 Millionen Euro).

Das Besondere an Agaplesion als gemeinnütziger Aktiengesellschaft ist, dass der Konzern im Unterschied zu privaten Krankenhauskonzernen keine Dividende ausschüttet. Die erwirtschafteten Überschüsse verbleiben in den Einrichtungen und stehen damit für hohe Qualität und exzellente Dienstleistungen ungeschmälert zur Verfügung.

In den bundesweit über 100 Einrichtungen des Gesundheitskonzerns wurden im Geschäftsjahr 2020 im stationären und teilstationären Bereich rund 1 000 000 Patientinnen und Patienten behandelt. Mehr als 22 000 Mitarbeitende sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. 

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