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MühlenkreisklinikenMKK schreiben fast 2,4 Millionen Euro Gewinn

Die Mühlenkreiskliniken (MKK) erwirtschafteten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 ein Konzernergebnis von fast 2,4 Millionen Euro.

Nach Jahren mit zweistelligen Millionen-Verlusten hatten die MKK 2010 erstmals ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis vorweisen können. 2011 lag das Jahresergebnis bei fast 1,4 Millionen Euro. Der Umsatz der Mühlenkreiskliniken stieg von knapp 300 Millionen Euro 2011 auf über 304 Millionen Euro. Die Zahl der stationär behandelten Patienten an allen fünf Standorten des Konzerns blieb dabei konstant bei fast 73.000.

Auf Modernisierungskurs
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag 2012 bei 17,9 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch leicht höher, bei 18,6 Millionen Euro gelegen. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 6 Prozent. "Damit bewegen wir uns in der Spitzengruppe kommunaler Krankenhäuser in Deutschland", betont Olaf Bornemeier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken. Nach wie vor stellt die Finanzierung der Mindener Immobilie eine große Herausforderung für den Konzern dar. Hier mussten 8,1 Millionen Euro allein für die Zinsen aufgewandt werden.

"Unser Personal ist unser Kapital"
Im Durchschnitt arbeiteten 2012 fast 4.300 Menschen bei den Mühlenkreiskliniken und ihren Töchtern. In Vollkraftstellen übersetzt waren dies 2.868. Damit verzeichnen die MKK einen leichten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr mit 2.843 Vollkraftstellen. "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser Kapital", stellt der Vorstandsvorsitzende Matthias Bracht fest. "Sie sorgen unter nicht immer einfachen Rahmenbedingungen dafür, dass die Menschen im Kreis Minden-Lübbecke eine stationäre medizinische Versorgung auf Großstadtniveau erhalten können."

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