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Universitätsmedizin GöttingenModulgebäude Intensivmedizin entsteht am UMG

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) schafft 41 neue Intensivbetten zur Behandlung von Corona-Patienten. Die Kosten von rund 26,6 Millionen Euro für das neue Modulgebäude Intensivmedizin (IMG) teilen sich Land und UMG.

Neues Modulgebäude Intensivmedizin an der UMG
Universitätsmedizin Göttingen

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler überreicht den Zuwendungsbescheid an den UMG-Vorstand.

Björn Thümler, der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, hat am Donnerstag, 19. November 2020, an den Vorstand der UMG den Zuwendungsbescheid für den Finanzierungsanteil des Landes Niedersachsen an dem neuen Modulgebäude Intensivmedizin auf dem Baugelände zwischen den Bettenhäusern des Universitätsklinikums Göttingen überreicht.

Die Universitätsmedizin Göttingen benötigt dringend weitere Kapazitäten für die Versorgung einer größeren Zahl schwer erkrankter COVID-19-Patient*innen. Das Land Niedersachsen hat für den Fall weiterer Corona-Wellen eine Ausweitung der Kapazitäten in der Intensivmedizin und ein Vorhalten von Betten und Personal angekündigt. Die UMG setzt diese Vorgabe um und errichtet dazu ein neues Gebäude für die Intensivmedizin in Modulbauweise. Das neue Modulgebäude Intensivmedizin (IMG) schafft 41 zusätzliche Intensivbettplätze. Die Kosten liegen bei etwa 26,6 Millionen Euro. Davon tragen das Land Niedersachsen 12 Millionen Euro und die UMG 14,6 Millionen Euro. Das neue Modulgebäude Intensivmedizin entsteht zwischen den Bettenhäusern 1 und 2 und soll im zweiten Quartal des Jahres 2021 fertig gestellt sein.

Bei der Übergabe dabei waren auch Helle Dokken, Pflegedirektorin der UMG, Prof. Dr. Konrad Meissner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie der UMG und Hauptnutzer des Gebäudes, sowie Prof. Dr. Thomas Paul, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Pneumologie der UMG. Das Modulgebäude Intensivmedizin soll nach der Phase der Corona-Pandemie für die intensivmedizinische Versorgung von Kindern genutzt werden.

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