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KlinikverkaufMonheimer St. Joseph-Klinik muss Kplus verlassen

Der Kplus-Verbund trennt sich von seiner Monheimer St. Joseph-Klinik. Mit Hilfe eines Bieterverfahrens soll in drei Monaten ein neuer Träger gefunden werden, in dessen Strategie sich das Haus mit seiner Regel- und Notfallversorgung besser einfüge.

Es gebe Krankenhausträger in der Region, die man darauf gezielt ansprechen will, so Kplus-Geschäftsführer Gregor Hellmons. Als Grund für diese Entscheidung gab Hellmons die defizitäre Lage des Hauses an – von 2008 bis 2011 erwirtschaftete St. Josef ein Minus von 6,6 Millionen Euro, schreibt die "Rheinische Post". "Die Schwestergesellschaften mussten immer viel zuschießen, um es zu erhalten", so Hellmons in der Zeitung.

Entscheidend sei auch, dass St. Josef nicht mehr in das abgestimmte Spezialisierungs-Konzept des Verbands passe, nachdem die seit 2009 geplante geriatrische Abteilung bis heute nicht etabliert werden konnte, schreibt das Blatt weiter. Der Krankenhausbetrieb soll weiterlaufen. "Wir wollen eine Abwanderung der Mitarbeiter verhindern, das würde die Attraktivität des Hauses für die Bieter mindern", sagte Hellmons. Kplus ist ein regionaler Verbund, zu dem unter anderem sechs Katholische Kliniken und mehreren Senioreneinrichtungen in Nordrhein-Westfalen gehören.

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