Im Artikel mit dem Titel "Der Groll des Patriarchen" und der Unterzeile "Keiner kann es Aufsichtsratschef Münch recht machen", berichtet das Magazin davon, wie Münch seinen Vorstandsvorsitzenden Siebert mit einem ausgehandelten Kompromiss zwischen dem Land Hessen und Rhön auflaufen ließ. Zur Erinnerung: Die zum Rhön-Konzern gehörende Uniklinik Gießen-Marburg schrieb 2012 fast neun Millionen Euro Verluste, weshalb Siebert vom Land Hessen mehr Investitionsmittel und höhere Zuschüsse wollte. Vor allem aber musste der Konflikt um die Partikeltherapie in Marburg vom Tisch: Weil sich die von Siemens gelieferte Technik zur Krebsbehandlung nicht wirtschaftlich betreiben lässt, will Rhön auf das Bestrahlungszentrum verzichten. Das Land Hessen, bis 2006 Besitzer der Uniklinik, hatte daraufhin angekündigt, in diesem Fall die vereinbarte Vertragsstrafe von 107 Millionen Euro einzuklagen.
Als Rhön-Chef Siebert Anfang Februar dem Aufsichtsrat seinen mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ausgehandelten Kompromiss präsentierte, "stieß er bei Münch auf wenig Gegenliebe. Statt der erwarteten Zustimmung kam er mit dem Auftrag zu umfassenden Nachverhandlunen aus der Sitzung", schreibt das "Manager Magazin".


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