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Klinikum Frankfurt HöchstNeubau kostet 45 Millionen Euro mehr als geplant

Der geplante Neubau des Klinikums Frankfurt Höchst soll um etwa 45 Millionen Euro teurer werden als dafür veranschlagt sind, vermeldet das „Höchster Kreisblatt“. Sollte sich der geplante Umzug verzögern, drohen weitere Kosten.

Ursprünglich waren für den Klinikneubau, der das im Jahr 1965 erbaute und inzwischen marode Bettenhochhaus ersetzen soll, Investitionen in Höhe von 197,8 Millionen Euro vorgesehen. Davon soll das Land Hessen 54,5 Millionen Euro übernehmen. Die Lokalzeitung berichtet allerdings, dass er um etwa 45 Millionen Euro teurer werde. Sie beruft sich dabei auf Klaus Oesterling, den Fraktionschef der Frankfurter SPD. Dieser wisse um die Mehrkosten. Die Verantwortlichen im Frankfurter Römer wollen die Zahl nicht bestätigen, räumen aber ein, dass man gegensteuern müsse. Schuld an der prognostizierten Verteuerung des Neubaus seien die allgemeine Kostensteigerung und eine massive Verteuerung der technischen Gebäudeausstattung, was an der neuen Energie-Einsparverordnung EnEV 2014 läge: "Dort sind die Anforderungen an Raumluft und Hygiene verschärft worden", zitiert die Lokalzeitung Marion Verg, die Referentin der Frankfurter Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne).

Bei Verzögerung drohen weitere Kosten
Man wolle die Sommerpause nutzen, um eine Streichliste aufzustellen, die in die konkreten Kostenberechnungen einfließen soll. Ziel sei weiterhin, den Bauantrag am 22. Dezember zu stellen. Im Frühjahr 2015 soll die Bauphase beginnen, der Umzug der Stationen ist 2018 geplant. Sollte sich der Umzug verzögern, werde dass weitere Kosten nach sich ziehen: Jedes Jahr muss die Klinik eine siebenstellige Summe in die maroden Installationen, die Aufzüge und die restliche Bausubstanz des Bettenhochhauses investieren.

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