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Bettina IrmscherNeue Direktorin der Frankfurter Uni-Klinik peilt schwarze Zahlen an

Die neue Kaufmännische Direktorin des Frankfurter Universitätsklinikums will in einigen Jahren schwarze Zahlen schreiben.

Auf Personalabbau wolle sie verzichten, auch das Leistungsspektrum werde eher ausgeweitet als zurückgefahren, sagte Bettina Irmscher am Donnerstag. Geld sparen will sie durch bessere Arbeitsabläufe und genauere Analysen der Kosten und der Erlöse in den einzelnen Kliniken.

Irmscher ist seit April im Amt. Sie trat die Nachfolge von Hans-Joachim Conrad an, der vorzeitig in den Ruhestand gegangen war. Bei Conrads Amtsantritt 2007 lag das Jahresdefizit bei 17 Millionen Euro. Er senkte es bis 2010 auf 3,5 Millionen Euro, danach wuchs es wieder. Im vergangenen Jahr hätten nur 12 von 32 Universitätskliniken schwarze Zahlen geschrieben, sagte der Dekan des Fachbereichs Medizin, Prof. Josef Pfeilschifter. Er forderte einen Systemzuschlag.

Bettina Irmscher wurde 1958 in Hamburg geboren, wuchs aber in Frankfurt auf, wo sie später Betriebswirtschaftslehre studierte. Seit 2003 war sie Kaufmännische Direktorin am Universitätsklinikum Rostock, 2010 wurde sie dort als "Klinikmanagerin des Jahres" ausgezeichnet. Auch dort habe sie "schwierige Bedingungen" vorgefunden, sagte sie, am Ende aber schwarze Zahlen geschrieben.

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