Neueröffnung

Neue zentrale Notaufnahme an der Charité

Ab Mittwoch werden Notfallpatienten in der neuen Zentralen Notaufnahme am Campus Charité Mitte (CCM) behandelt. Die Notaufnahme bezieht das im September fertig gestellte Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus.

Foto: Charité/Peitz

Notaufnahme Charité

Die Berliner Universitätsklinik Charité nimmt an ihrem Standort in Mitte eine neue Notaufnahme in Betrieb. Notfallpatienten werden dann im kürzlich fertiggestellten Rudolf-Nissen-Haus in der Philippstraße versorgt. Die bisherige Notaufnahme in der Luisenstraße werde geschlossen. Die neue zentrale Rettungsstelle zeichnet sich laut Charité-Angaben unter anderem durch kurze Wege aus und soll die Versorgung von akuten Fällen verbessern. Ausgelegt sei sie für 60.000 Behandlungen pro Jahr. Schwere Fälle werden direkt in den Reanimationsraum gebracht und können im Rahmen der Erstversorgung im direkt gegenüberliegenden CT (Computertomograph) untersucht werden. In räumlicher Nähe befindet sich die Aufnahmestation mit sieben Betten sowie zwei Untersuchungs- und Behandlungsräumen. Patienten, die überwacht werden müssen oder eine längere Diagnostik benötigen, können hier bis zu 24 Stunden verbleiben. Darüber hinaus ist die Notaufnahme mit allen klinischen Bereichen der Charité vernetzt.

 

Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus

Östlich vom Bettenhochhaus ist von Januar 2014 bis September 2016 das Charité Notfallzentrum Mitte – Rudolf-Nissen-Haus entstanden, das drei große Einheiten beherbergt: den OP-Bereich mit 15 hochmodernen OP-Sälen, zwei davon als Hybrid-OP mit integrierter Bildgebung; den intensivmedizinischen Bereich mit 71 Patientenbetten sowie die Zentrale Notaufnahme. Das Gebäude verfügt über eine Nutzfläche von rund 7.800 Quadratmetern und wurde im Rahmen des Masterplans Charité errichtet. Es ersetzt sukzessive die Funktionen des bestehenden Gebäudes in der Luisenstraße. Das Charité Notfallzentrum Mitte ist nach dem Chirurgen Rudolf Nissen (1896-1981) benannt, der 1927 an die Charité kam und Deutschland 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft verlassen musste. Nach der Emigration in die Türkei und die USA war er nach dem Krieg von 1952 bis 1967 Professor für Chirurgie an der Universität Basel.

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