Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG
Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG

OberschwabenklinikOSK-Mitarbeiter verzichten auf Geld oder arbeiten mehr

Die gut 2.800 Beschäftigten der angeschlagenen Oberschwabenklinik (OSK) in Ravensburg werden ab sofort einen Sanierungsbeitrag leisten.

Darauf habe sich die Tarifkommission aus Gewerkschaften und Aufsichtsrat geeinigt, teilte der Geschäftsführer des OSK-Verbunds, Sebastian Wolf, mit. Das Unternehmen werde dadurch in den nächsten vier Jahren um rund 20 Millionen Euro entlastet. "Die Tarifverträge verlangen den Mitarbeitern nicht nur Opfer ab, sondern geben ihnen vor allem auch eine klare Perspektive für die Zeit nach der Sanierung", sagte Wolf. 2012 hatte der Verbund in Folge rote Zahlen geschrieben.

Demnach arbeiten die rund 450 Ärzte nun im Schnitt eine Stunde unbezahlt mehr und das nichtärztliche Personal leistet einen Beitrag in Form einer fünfprozentigen Gehaltsabsenkung. Zudem müssten beide Berufsgruppen bis Mitte 2015 Nullrunden hinnehmen. Während für die Ärzte ab dem Zeitpunkt wieder der Flächentarifvertrag gelte, erhalten die von Verdi vertretenen Mitarbeiter bis Mitte 2017 schrittweise Erhöhungen auf marktübliches Niveau. Bis Ende 2018 für die Ärzte und bis Ende 2019 für das restliche Personal gelte zudem ein Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen, teilte der OSK-Verbund mit.

Sortierung
  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Jetzt einloggen