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Sanierung der OberschwabenklinikOSK will sechs Millionen von den Mitarbeitern

Hinter verschlossenen Türen wird zurzeit über den sogenannten Zukunftstarifvertrag zwischen der Oberschwabenklinik (OSK) und den Gewerkschaften Verdi und Marburger Bund verhandelt, berichtet die "Schwäbische Zeitung".

Die rund 2.800 Beschäftigten (1850 Vollzeitstellen) des defizitären kommunalen Klinikverbundes sollen einen Beitrag zur Sanierung leisten. Der Lohnverzicht ist Bestandteil eines "Drei-Säulen-Modells". Landkreis und Stadt Ravensburg haben als Gesellschafter mit Liquiditätsdarlehen von insgesamt rund 30 Millionen Euro, dem Verzicht auf Miete und weiteren finanziellen Zugeständnissen bereits einen Beitrag geleistet, aber ohne die Sparmaßnahmen beim Personal breche das Modell in sich zusammen, so die Zeitung.

Verdi und Marburger Bund müssen noch zustimmen
Wenn es nach der Vorstellung der OSK-Geschäftsführung und der Unternehmensberatung Kienbaum geht, sollen die Mitarbeiter in diesem Jahr auf sechs Millionen Euro verzichten und im nächsten Jahr auf zwei bis sechs Millionen Euro, je nachdem, wie die übrigen Sanierungsmaßnahmen 2014 bereits Erfolge zeitigen. Der Kreistag hatte diesem Plan in seiner jüngsten Sitzung bereits zugestimmt, ohne zu wissen, ob die zuständigen Gewerkschaften damit einverstanden sind.

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