In der Vereinbarung wurde der Start des Partikeltherapiezentrums auf den Marburger Lahnbergen spätestens zum Jahresende 2013 ebenso festgeschrieben wie der Beginn von Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden und der Neubau von drei Kliniken. Im Gegenzug wird das UKGM hessische Investitionsfördermittel erhalten und einen Strukturausgleich in Höhe von drei Millionen Euro pro Jahr zur Unterstützung von Forschung und Lehre an zwei getrennten Standorten. "Damit sehen wir unser wesentliches Anliegen, eine Gleichstellung mit vergleichbaren universitären Kliniken in Hessen, als annähernd erreicht an", so Rhön-Vorstandschef Martin Siebert.
Des weiteren einigten sich Rhön und Regierung auf ein Stellenmoratorium bis Ende 2014. Dazu sollen die Ergebnisse eines McKinsey‐Gutachtens "ergebnisoffen" mit Betriebsräten und Tarifpartnern besprochen werden. Auch in der Frage, wie der Konzern mit ehemaligen Mitarbeitern des Landes umgeht, sind sich die Parteien näher gekommen: Das UKGM wird 150 der 367 sogenannten Rückkehrer im Zuge eines Personalgestellungsvertrages übernehmen. Rund 100 verbleiben beim Land Hessen angestellt. Für einen weiteren Teil sollen Möglichkeiten zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Arbeitsleben gesucht werden.


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