Bei einem routinemäßigen Rundgang gegen 19.30 Uhr war dem Klinikpersonal aufgefallen, dass die Frau nicht in ihrem Zimmer war. Die Mitarbeiter verständigten die Polizei, berichtet der "Münchner Merkur". Polizisten und Krankenhaus-Mitarbeiter suchten intensiv nach der Vermissten. Ein Diensthundeführer fand die Vermisste gegen 23.45 Uhr. Sie lag in einem kleinen, künstlich angelegten Teich auf dem weitläufigen Gelände der Klinik. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Sie war in dem nur 40 Zentimeter tiefen Wasser ertrunken.
Laut Polizei war die Frau einen Tag zuvor ins Krankenhaus eingeliefert worden, weil sie daheim gestürzt war, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Sie kam auf "eine normale, offene Station", wie ein Polizeisprecher des Präsidiums Oberbayern Süd der Zeitung sagte. Beamte des Kriminaldauerdienstes der Polizei haben mittlerweile die Ermittlungen übernommen. Sie fanden keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Polizei geht von einem Unfall aus.


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