Wie die Zeitung "Der Westen" berichtet, hat der Rat begleitet von Protesten von Klinikum-Beschäftigten vor dem Rathaus die vollständige Privatisierung des Klinikum Duisburg beschlossen. 2007 hatte der Krankenhaus-Betreiber Sana 49 Prozent der Anteile und das Management der Klinik übernommen.
In nichtöffentlicher Ratssitzung gab es von SPD und CDU erwartungsgemäß die satte Mehrheit für den Verkauf der verbliebenen Stadtanteile für 15 Millionen Euro. Im Gegenzug verpflichtet sich Sana, innerhalb der nächsten sechs Jahre mindestens 100 Millionen Euro ins Wedau-Klinikum zu investieren und weitere mindestens 5 Millionen ins Bertha-Krankenhaus in Rheinhausen. Ein Vertrag soll den Mitarbeiter den Tarifvertrag der Öffentlichen Hand garantieren. Für die erwarteten Belastungen aus der Umorganisation der patientenfernen Dienstleistungen muss Sana einen Mitarbeiterfonds in Höhe von fünf Millionen Euro auflegen.


Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen