Die Rechnungsprüfer haben jetzt die Ergebnisse in einem Berichtsentwurf dokumentiert. Sie heben hervor, dass die heutige Struktur der Geno mit einer Dachgesellschaft und den selbstständigen Töchtern eine dauerhafte Sicherung des städtischen Klinikverbunds "erheblich erschwert". Zur Sanierung der vier Krankenhäuser in Bremen-Ost, -Mitte, -Nord und Links der Weser mit rund 7.000 Beschäftigten wäre es demnach sinnvoll, die vier Häuser "in einer Einheitsgesellschaft mit alleinverantwortlicher zentraler Steuerung zusammenzufassen", zitiert die Zeitung den Rechnungshof.
Klare Haltung der großen Parteien
Bereits Ende April hatte SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe den Aufschlag gemacht und für die Einheitsgesellschaft geworben. Der parteilose Gesundheitssenator Hermann Schulte-Sasse kommentierte dies kurz darauf mit dem Hinweis, es gebe "auf jeden Fall kein Tabu". Zustimmung kam auch vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Röwekamp, der sich im Sommer ebenfalls für die Gründung einer Einheitsgesellschaft aussprach.
Personalabbau in der Verwaltung
Der Landesrechnungshof empfiehlt nicht nur einen Personalabbau in der Verwaltung und eine Verringerung der Bettenzahl im kommunalen Klinikverbund, sondern betont, dass auf dem Sanierungskurs eine "straffe Organisation" sinnvoll sei, "die der Gefahr der Überbetonung standortbezogener Interessen entgegen wirkt".


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