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Wesermarsch-KlinikRhön-Deal befeuert Klinik-Debatte

Die Hospitalgesellschaft Weser-Jade hat Verhandlungen über einen Klinik-Zusammenschluss mit der zu Rhön gehörenden Wesermarsch-Klinik für beendet erklärt.

Die katholische Hospitalgesellschaft Weser-Jade, die das St.-Bernhard-Hospital in Brake betreibt und seit Monaten mit Rhön über einen gemeinsamen Standort in der Wesermarsch verhandelt, hat das Ende der Fusionsgespräche verkündet - und damit offenbar auch Rhön überrascht. Der Kreistag hat mittlerweile parteiübergreifend eine Resolution mit Forderungen an Rhön verabschiedet.

Die rund 300 Mitarbeiter der Wesermarsch-Klinik in Nordenham, die seit Januar 2009 zum Klinikkonzern Rhön gehört und aktuell auf der Verkaufsliste steht, hängen jetzt noch mehr in der Luft als zuvor, schreibt die "Nordwest Zeitung". Fest stehe zurzeit nur noch, das die Klinik im Paket mit 42 weiteren Rhön-Krankenhäusern zum Jahreswechsel 2013/14 an den Fresenius-Konzern beziehungsweise dessen Tochterunternehmen Helios abgegeben werden soll.

Betriebsrat und Beschäftigte der Wesermarsch-Klinik fürchten, dass die Klinik abgewickelt wird. Denn zwei Krankenhäuser sind in der Wesermarsch auf Dauer nicht überlebensfähig, heißt es in der "Nordwest Zeitung". Die Hospitalgesellschaft Weser-Jade hat ein klares Bekenntnis für ihr Haus in Brake abgegeben, was Rhön und Helios mit der Wesermarsch-Klinik vorhaben, ist unklar.

Weitere Meldungen zu den Rhön-Kliniken, die demnächst verkauft werden sollen:

HSK:Fotuhi legt Amt als Geschäftsführer nieder

HSK:Grüne bedauern Verkauf an Rhön

Northeim:Kreis profitiert vom Rhön-Helios-Deal

Pforzheim:Klinik-Rückkauf ist Thema

Helios:De Meo will Rhön-Mitarbeitern die Angst nehmen

VLK:Angst vor dem Helios-abhängigen Patienten

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