Trotz gestiegener Patientenzahlen und eines höheren Umsatzes sei die Kostensituation 2012 im Ergebnis insgesamt unbefriedigend, sagte Rhön-Vorstand Martin Siebert. Die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres schlossen die Franken wegen Kosten in Zusammenhang mit der Übernahme der Horst-Schmidt-Kliniken und der Restrukturierung im Klinikum Gießen und Marburg erneut mit einem Gewinnrückgang ab. Das operative Ergebnis (Ebitda) fiel um gut 8 Prozent auf rund 75 Millionen Euro. Dank gestiegener Patientenzahlen erhöhte sich der Umsatz um 10,2 Prozent auf 752,2 Millionen Euro.
Das neue Management hofft 2013 auf eine Besserung: Der Konzerngewinn soll auf 110 Millionen Euro steigen, das operative Ergebnis auf 325 Millionen Euro. Beim Gewinn wie auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wird eine Schwankungsbreite von 5 Prozent nach oben oder unten erwartet. Steigende Patientenzahlen sollen den Umsatz erstmals auf rund 3,03 Milliarden Euro hieven.


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