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Massive VerlusteRhön verzeichnet Gewinnrückgang von 43 Prozent

Der Krankenhausbetreiber Rhön hat 2012 wegen Problemen im Klinikum Gießen-Marburg einen massiven Gewinnrückgang verbucht. Für 2012 wiesen die Franken einen Gewinnrückgang von 43 Prozent auf 92 Millionen Euro aus.

In Folge des starken Zuwachses an Patienten erzielte Rhön beim Umsatz einen neuen Rekord von 2,86 Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern bei der Vorlage vorläufiger Zahlen im fränkischen Bad Neustadt mitteilte. "Angesichts der durchaus schwierigen Umstände und Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 ist dies ein ordentliches Zahlenwerk. Aber gewiss keines, auf dem wir uns ausruhen wollen, können oder dürfen", so Martin Siebert, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG. Im laufenden Geschäftsjahr soll sich der Konzerngewinn wieder auf 110 Millionen Euro verbessern.nnen".

Rhön peilt für das Geschäftsjahr 2013 erstmals einen Umsatz über drei Milliarden Euro an. Diese Zielsetzung gehe einher mit einer Prognose für das EBITDA in Höhe von 325 Millionen Euro und für den Konzerngewinn von 110 Millionen Euro, so das Management. Für die Turbulenzen im vergangenen Jahr, könne man mit dem Ergebnis zufrieden sein, meldet der Konzern. Rhön-Gründer und Aufsichtsratschef Eugen Münch ist Anfang März auch Gast des Gesundheitstags in Frankfurt und spricht dort zum Thema Patientensteuerung.

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