Der neue Träger Sana äußerte sich nicht zu Plänen über einen möglichen Personalabbau. Geplant seien jedoch Veränderungen in den Servicebereichen, kündigte der Sana-Vorstand auf einer Betriebsversammlung an. Außerdem soll im Einkauf gespart werden. Das Unternehmen hat das hoch verschuldete Hospital zum 1. Juli von der Stadt übernommen. Um die Klinik dauerhaft aus der Krise zu führen, will Sana ein Patentrezept umsetzen. Dazu gehören unter anderem mehr Patienten und mehr Kooperationen mit anderen Kliniken. Mit dem Betriebsrat sollen es an diesem Dienstag Gespräche geben.
Task Force nimmt Arbeit auf
Künftig wird das Krankenhaus unter dem Namen „Sana Klinikum Offenbach“ firmieren. Geführt wird das Klinikum künftig von einer Doppelspitze – bestehend aus Franziska Mecke-Bilz und Jens Schick, dem Generalbevollmächtigter für die Region Ost der Sana Kliniken AG. Für die Position des neu zu besetzenden Aufsichtsratsvorsitzenden des Klinikums ist Sana-Vorstand Thomas Lemke vorgesehen. Lemke sagte, man werde sich nun gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort einen Überblick über die bereits angelaufenen und notwendigen Maßnahmen zur Konsolidierung und Neuausrichtung des Sana Klinikums Offenbach verschaffen. „Es gibt in vielen Bereichen große Potentiale, die wir gemeinsam mit Ihnen nutzen möchte“, sagte er im Hinblick auf die medizinischen Möglichkeiten des Maximalversorgers. Sana habe eine Taskforce berufen, die nun sofort ihre Arbeit aufnehmen werde.
Der optisch angepasst Internet-Auftritt des Sana Klinikums Offenbach ist bereits online. Vorstandsvorsitzender Dr. Philippi schaltete die neuen gestalteten Seiten unter der bekannten Adresse www.klinikum-offenbach.de frei.


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