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MinderheitsbeteiligungSana beteiligt sich am Klinikum Dahme-Spreewald

Mit deutlicher Mehrheit votierte der Kreistag Dahme-Spreewald für den Verkauf weiterer Krankenhausanteile an die Sana Kliniken AG.

Der Klinikbetreiber hält nun 49 Prozent am Klinikum Dahme-Spreewald und stockte damit die Anteile um 23,9 Prozentpunkte auf. Mit dem Kaufvertrag hat die Sana Kliniken AG ein umfangreiches Paket geschnürt. Es sieht Investitionen in einer Größenordnung von 15 Millionen Euro vor. Diese sollen bis 2020 umgesetzt werden. Größtes Einzelprojekt ist der Bau der Zentralapotheke in Höhe von 5 Millionen Euro am Standort Lübben. Für die 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde eine Beschäftigungsgarantie bis 31.12.2012 vereinbart. "Die kontinuierliche Ausbildung eigener Mitarbeiter in der Pflege ist ein Garant, um auch in Zukunft über ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu verfügen. Die Krankenpflegeschule wird im Zuge dessen nicht nur erhalten, sondern das Ausbildungsangebot um neue Berufsbilder und Studiengänge erweitert", heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Das Klinikum Dahme-Spreewald erhält eine Anbindung an das Teleradiologische Netzwerk von Sana und dem Unfallkrankenhaus Berlin.

Zum Klinikum Dahme-Spreewald gehört das Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen und die Spreewaldklinik in Lübben. Beide Standorte verfügen zusammen über 500 Betten und versorgen jährlich 21.000 Patienten stationär und 42.000 Patienten ambulant. Der Jahresumsatz erreicht 70 Millionen Euro. Die Sana Kliniken AG mit Sitz in Ismaning bei München wurde 1976 gegründet. Inzwischen gehören 41 Krankenhäuser und zwölf Pflegeheime zum Verbund. Sana zählt damit zu den vier großen privaten Klinikgruppen in Deutschland. Die Anteilseigner sind 32 private Krankenversicherer.

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