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Desinfektionsmittel-VersorgungSana Kliniken schließen Kooperation mit Lohmann Chemikalien

Angesichts der Corona-Pandemie ist die Versorgung der Krankenhäuser mit Desinfektionsmitteln von entscheidender Bedeutung. Um den Bedarf an allen Sana Kliniken sicherzustellen, hat die Klinikgruppe eine Kooperation mit dem Konzern Dr. Paul Lohmann geschlossen.

Kooperation von Sana Kliniken AG und Dr. Paul Lohmann GmbH & Co. KGaA
Sana Kliniken AG

Kooperation von Sana Kliniken AG und Dr. Paul Lohmann GmbH & Co. KGaA

Das Unternehmen mit Sitz in Emmerthal bei Hameln ist seit über 130 Jahren auf die Entwicklung und Herstellung von Mineralsalzen spezialisiert und produziert unter anderem pharmazeutische Wirkstoffe für Arzneimittel. Mit Blick auf die Corona-Pandemie stellte Paul Lohmann für die Sana Kliniken insgesamt 27 000 Liter Desinfektionsmittel her. Diese Menge reicht, um bundesweit alle 55 Krankenhäuser des Konzerns zwei Monate vollständig zu versorgen.

Der zuständige Leiter für den Bereich Pharma des Sana Einkaufs, Stefan Bode, sagte, dass es gelungen sei über diese außergewöhnliche Kooperation, unabhängig vom derzeit schwierigen Markt, die notwendige Menge an Desinfektionsmitteln in kurzer Zeit zu beschaffen. „Angesichts der deutlich erhöhten Nachfrage ist es mintunter schwierig, rechtzeitig und in größeren Mengen Desinfektionsmittel zu ordern. Zwar ist es immer wieder möglich, einzelne Teilmengen zu beschaffen, aber Liefersicherheit ist für Krankenhäuser natürlich grundlegend und nicht alle erfolgreichen Bestellungen werden auch sofort ausgeliefert“, betonte Bode. Deshalb habe man durch diese Zusammenarbeit nun sicherstellen können, dass der wichtige Stoff als präventive Maßnahme in ausreichender Menge in allen Häusern des Sana-Verbundes vorhanden sei. 

Dr. Joswin Kattoor, Product Manager Pharma/Biopharma und Projektleiter für diese Kooperation bei Dr. Paul Lohmann, sagte, die Produktion von Desinfektionsmitteln sei nicht das Kerngeschäft des Unternehmens, aber die notwendigen Rohstoffe, die technischen Voraussetzungen für die Herstellung und das Know-how waren vorhanden. „Daher haben wir in dieser besonderen Zeit die Sana Gruppe gern unterstützt“, so Kattoor, der zudem darauf verwies, dass man, basierend auf den internen strengen Qualitätsvorgaben, die Formulierung der Weltgesundheitsorganisation WHO für die Herstellung des hygienischen Händedesinfektionsmittels verwendet habe.

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