Das meldet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ). Seit fünf Jahren hält die private Klinikkette Sana 49 Prozent am Klinikum Duisburg. Die restlichen Anteile gehören der Stadt. In der vergangenen Woche sollen Sana-Vertreter mit der Stadtspitze über die Möglichkeit gesprochen haben, weitere zwei Prozent zu übernehmen. Dem Vernehmen nach soll ein Angebot von zehn oder gar zwölf Millionen Euro im Gespräch sein — für die Stadt in ihrer desolaten Haushaltssituation eine bedenkenswerte Lösung, berichtet die "WAZ". Fast 2.000 Mitarbeiter sind für das Klinikum, einschließlich der Belegschaften dreier Altenheime, beschäftigt.
Sana führt die Klinik auf Basis eines Managementvertrags seit 2007. Seither gilt für die vormals städtischen Beschäftigten ein Überleitungsvertrag, der dem Betriebsrat unter anderem die Mitbestimmung bei Ausgliederungen sichert.


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