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Diakonie-Klinikum StuttgartSanierung des Wilhelmhospitals abgeschlossen

Nach mehr als sechs Jahren Bauzeit steht die Sanierung des historischen Wilhelmhospitals in Stuttgart kurz vor dem Abschluss. Das Diakonie-Klinikum Stuttgart hat 42 Millionen Euro in das Projekt investiert.

Wilhelmhospital Stuttgart
Fotografie Dietmar Strauß

Die historische Fassade des sanierten Wilhelmhospitals in der Rosenbergstraße in Stuttgart

Das historische und unter Denkmalschutz stehende Wilhelmhospitals ist der älteste Gebäudeteil des Diakonie-Klinikums Stuttgart. Nach der mehr als sechsjährigen Sanierung ist es auch optisch wieder ein Schmuckstück. In die Modernisierung hat das Klinikum knapp 42 Millionen Euro investiert. Das Land Baden-Württemberg hat das Projekt des evangelischen Krankenhauses mit 19,66 Millionen Euro gefördert, von der Denkmalpflege kamen 320 000 Euro.

Kurze Wartezeiten und Wege

Vier Ebenen wurden zu modernen Stationen ausgebaut mit zwei neuen Palliativstationen. Bis Ende 2022 entsteht im Erdgeschoss eine neue Patientenaufnahme, die schnellere Abläufe sowie kurze Wartezeiten und Wege ermöglicht. Im Gebäude ebenfalls beheimatet ist die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit der Psychosomatischen Tagesklinik, deren Räume bereits vor einigen Jahren modernisiert wurden.

Das Gebäude mit der markanten Fassade bietet den Patient Komfort und den Mitarbeitenden attraktive Arbeitsräume. Damit geht auch ein Herzensanliegen des evangelischen Krankenhauses in Erfüllung: Die neue und auf 16 Plätze erweiterte Palliativstation hat hier neben anderen Stationen und Funktionsbereichen ihren Platz gefunden. Die Begleitung von Patienten, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist und Linderung im Vordergrund steht, nimmt das Haus als besondere Aufgabe wahr.

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart hat 400 Betten und beschäftigt rund 1750 Mitarbeitende. Jährlich werden rund 21 000 Patienten stationär und rund 70 000 Patienten ambulant versorgt.

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