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Rhön-KlinikenSiebert soll es richten

Ex-Asklepios-Chef Martin Siebert (51) rückt an die Vorstandsspitze der Rhön-Klinikum AG.

Auf ihrer Sitzung am 7. November wollen die Aufsichtsräte Martin Siebert zum neuen Rhön-Chef küren. Siebert war zuletzt Vorsitzender der Geschäftsführung der Median Kliniken, deren Leitung er Anfang 2010 übernommen hatte. Zuvor hatte Siebert 16 Jahre lang als Konzerngeschäftsführer und Stellvertretender Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung für die Asklepios Kliniken gearbeitet. Siebert, der seit Anfang Oktober einen Vorstandsposten bei Rhön inne hat, wird Nachfolger von Wolfgang Pföhler, der Rhön zum Jahresende verlässt.
"Siebert soll zusammen mit dem neuen Finanzchef Jens-Peter Neumann, der am Donnerstag seinen Posten antritt, die Blockade unter den Aktionären lösen, die wichtige Unternehmensentscheidungen des Klinikbetreibers verhindert", schreibt die "Financial Times Deutschland".Ein Übernahme-Versuch durch den Medizinkonzern Fresenius scheiterte, weil die Rhön-Konkurrenten Asklepios, Sana und der Krankenhauszulieferer B. Braun sich im Sommer eine Sperrminorität an dem Unternehmen zusammengekauft hatten.

Siebert und Neumann diskutieren nach FTD-Informationen sogar das Tabuthema Satzungsänderung. Laut ihr können grundlegende Entscheidungen wie etwa Kapitalmaßnahmen oder Fusionen nur mit Zustimmung von 90 Prozent der Aktien getroffen werden.

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