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Region HochrheinSpitäler-Chefin Simone Jeitner reicht Kündigung ein

Nach gerade sieben Monaten als Geschäftführerin der Spitäler Hochrhein GmbH hat Simone Jeitner nun ihre Kündigung zum 31. Dezember 2018 eingereicht, wie der „Südkurier“ berichtet.

Foto: Capio-Klinik Weißenburg
Simone Jeitner

Erst vor gut einer Woche hat sich die Simone Jeitner mit einem Brief an die Mitarbeiter gewandt, da das Unternehmen Verluste in Millionenhöhe schreibt. Einen Tag zuvor wurde bekannt, dass die Spitäler Hochrhein GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 einen zweistelligen Millionen Verlust verkraften muss (2015: -5,8 Millionen Euro). In dem Brief bezieht Jeitner gegenüber den Mitarbeiter Stellung und sichert die Löhne und Arbeitsplätze zu.

Grund für die finanzielle Schieflage sind die Kosten für das medizinische Fremdpersonal (2016: 3,9 Millionen Euro), die von Agenturen auf Zeit vermittelt wurden. Die Spitäler sind derzeit dringend auf der Suche nach Personal in Festanstellungen, zitiert der Südkurier.

Als Grund für die Kündigung der Geschäftsführerin nennt diese die finanzielle und personelle Ausstattung der Spitäler. Zugleich übt Jeitner scharfe Kritik an den Gesellschaftern Stadt Waldshut-Tiengen und Landkreis Waldshut. 

In einem weiteren Rundbrief an die Mitarbeiter soll Jeitner ihre Kündigung wie folgt begründen: "Aufgrund bestehender Divergenzen im Kreis der Gesellschafter und der unzureichenden finanziellen und personellen Ausstattung der Gesellschaft (Spitäler Hochrhein GmbH), sehe ich für mich als Geschäftsführerin nicht den, für eine gedeihliche Fortführung des Unternehmens, erforderlichen Spielraum."

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