Haushaltslöcher, Bankkredite, Spargipfel: Die Finanzsorgen der Stadt Düsseldorf sind allgegenwertig. Weil die neue Kämmerin Dorothée Schneider jetzt auch noch reichlich Gewerbesteuern an Unternehmen zurückzahlen muss (109 Millionen Euro), ist die Stadt kurzfristig nicht liquide und muss sich wie berichtet 90 Millionen Euro bei einer Bank leihen, berichtet die "Westdeutsche Zeitung". Derzeit durchforsteten die Finanzexperten die Beteiligungen der Stadt, um mit einem eventuellen Verkauf die Kassenlage zu verbessern. Diskutiert wird auch der Verkauf der Restanteile an den Sana-Kliniken. Derzeit besitzt die Sana Kliniken AG 51 Prozent des Klinikums und die Landeshauptstadt Düsseldorf 49 Prozent.
Die Sana Kliniken Düsseldorf GmbH setzt sich zusammen aus den beiden Krankenhäusern Gerresheim und Benrath und den Seniorenzentren Gallberg und Benrath. Die beiden Krankenhäuser versorgen laut Sana jährlich circa 23.000 Patienten stationär und 60.000 Patienten ambulant.




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